I don't understand ...

About me

Eine Person, die sich wie in einem Film fühlt. So etwas könnte man über mich sagen. Mir fehlt nur noch das volle Verständnis für alles ...
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Geklaute Bedeutung

Warum sagen immer alle so leichtfertig "ich hab dich lieb" oder "ich hab euch alle lieb"? Warum sprechen sie alle leichtfertig über Gefühle? Warum werten sie schnell ab, sagen "ich hasse dich"? Was soll das denn?

Wenn ich so etwas sage, meine ich es ehrlich und ich sage es weder schnell, noch oft. Das Problem ist, da das jeder sagt, wie kann man meinen Worten dann noch die nötige Bedeutung beilegen? Das ist gemein, wirklich. Sie klauen die Bedeutung dieser Worte und machen sie leer. Leeres Geschwafel. Sagt ja jeder.

Hört damit auf. Sonst haben wir bald wirklich keine Worte mehr, die die gleiche schwere Bedeutung haben, die sie ausdrücken sollten. Und wenn wir keine Worte mehr haben, haben wir keine Gedichte mehr, die nahe gehen. Keine Lieder, die berühren und keine Filme, die einen wirklich erfassen.

Und wenn ich sage, dass ich jemanden liebe, wird er mich nicht mehr ernst nehmen. Und es als lächerlich empfinden...
Das find ich wirklich gemein.
16.7.07 20:18


Die Wahl des Weges

Niemand kann dir sagen,
was der richtige Weg ist.
Du musst selbst entscheiden.
Wohl überlegt.
Tapfer voran.
Verliere nicht den Mut!
Es werden Zeiten kommen,
wo Entscheidungen
dein Herz wärmen und
die Seele beflügeln.
Denn es war
der richtige Weg.

*selbst geschrieben*
16.7.07 15:17


Geschwister

„Warum bist du überhaupt nicht wie dein Bruder?“ „Weil ich nicht mein Bruder bin“, habe ich geantwortet. Die Frage kam von einem Mädchen, dass mir unsympathisch ist, aus mehreren Gründen. Ich glaube, sie lästert viel und lügt und verbreitet Gerüchte. Ich kenne sie nicht gut genug, um sie wirklich abzuwerten und das habe ich auch nicht vor, ich will nur erklären, warum ich sie nicht so mag.

Ich bin nicht wie mein Bruder. Wir sind zwar Geschwister, aber haben ziemlich unterschiedliche Charaktere. Wenn ich mich als laut beschreibe, ist mein Bruder leise. Er hat viele gute Freunde. Ist gesellig, feiert gerne und oft. Liest selten, zockt mehr Games. Und ich? Ich lese viel, bin seltsam, auch gesellig, feiere auch gerne und bin gerne weg. Trotzdem bin ich energischer als mein Bruder. Sage öfter was ich denke, komme weniger mit Menschen klar als er. Er ist mein großer Bruder. Ich bewundere und liebe ihn. Bin ihm ähnlich und dann doch wieder überhaupt nicht. Ich mag viele seiner Freunde nicht. Und diese Frage von dem Mädchen beleidigt mich, weil ich weiss, dass sie negativ gemeint ist.
Sie sagt: „Warum bist du überhaupt nicht wie dein Bruder?“ und meint „Warum bist du so seltsam/laut/energisch/anders? Warum bist du nicht so nachgiebig/freundlich/cool?“ Kennst du meinen Bruder überhaupt richtig? Kennst du mich richtig? Kannst du uns wirklich richtig vergleichen???
Ich hasse dich ein bisschen für die Frage. Und ich hasse mich. Und es macht mich traurig. Ich weiss, ihr redet über mich. Und ich weiss, es ist nicht schmeichelhaft.
16.7.07 14:53


Spielernatur

Hier ist ein Geheimis. Ich bin eine Spielerin. Schauspielerin des eigenen Lebens. Erfinderin unendlicher Welten. Schöpferin von Persönlichkeiten.
Ein Weg aus der Langeweile. Ich habe mein Wesen aufgegliedert. Nicht das ich wirklich schizophrän wäre, jedoch ... vielleicht ein bisschen. *lächel*
Ich habe jeder Person in mir einen Namen gegeben und seitdem ich das gemacht habe, kann ich mir ganz einfach, wenn mir langweilig ist, Gespräche und Diskussionen zwischen ihnen vorstellen. Keine liegt falsch, es sind einfach nur unterschiedliche Sichtweisen und es ist ziemlich interessant diese einzeln zu hören. Ich weiss, ich bin komisch.

Kyara habe ich die erste Person genannt. Sie versuche ich sehr oft zu verkörpern und laut meiner Freunde, gelingt mir das auch meistens. Sie ist die Selbstbewusste, Freche, Charmante, Energievolle und Optimistische. Eine Idealistin, wie sie im Buche steht.

Enigma ist die Schreiberin dieses Blog. Zumindest meistens. Meine Stimme, die selten redet und sich somit anderen mitteln bedienen muss. Sie ist melancholisch, mysteriös, verschlossen und ... nunja ... ein Rätsel.

Phyra, meine traurige Persönlichkeit. Ängstlich, schüchtern, einsam, traurig, depressiv, hasst sich selbst und gibt sich an allen die Schuld. Sie ist eigentlich fast das Gegenteil von Kyara, aber genauso stark in mir vertreten. Aber sie tritt mehr in den Hintergrund, weil sie nun einmal von Kyara unterdrückt wird.

Tara ist die liebevolle Seite an mir. Mein Herz. Verständnisvoll und selbstlos. Sie würde für ihre Freunde und die, die sie liebt alles tun.

Forine, die Wütende. Aufbrausend, bockig, selbstsüchtig. Das kleine Kind, dass immer im Mittelpunkt stehen will und Beachtung haben möchte. Sie streitet immer ziemlich heftig mit Tara.

Und schließlich noch Fiona. Die Spielerin. Sie ist ebenfalls frech und hat verschlungene Gedankenwege. Scheinbar nur im Hintergrund. Ich bin mir erst heute ihrer Gegenwart bewusst geworden. Sie ist irgendwie ein Teil aus den anderen Persönlichkeiten, aber doch individuell.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass das seltsam ist. Nichts desto trotz. Ich finde es interessant. *hehe*
15.7.07 17:46


Interview

Ich habe meinen Freunden mal ein paar Fragen zu meiner Person gestellt und möchte sie hier mal veröffentlichen. Zuerst stelle ich einmal die befragten Personen vor:

Olli (17) – kenne ich noch nicht soooo lange, aber ich hab ihn gern

Tess (16)– eine gute Freundin von mir, kenn ich hauptsächlich aus der Schulzeit.

Marcus (21) – kenn ich hauptsächlich übers I-net. War ein sehr sehr enger Freund von mir, ist leider nur noch ein guter. Kennt mich seit zwei Jahren.

Lara (15)– kennt mich seit vier Jahren, ist ne gute Freundin und weiss viel über mich.

Jack (24) – kenn ich erst seit kurzem, ist mir aber sehr ans Herz gewachsen. Sicher kennt er mich noch nicht so gut, aber auch seine Antworten sind lesenswert.

Ann (16) – kennt mich ungefähr solange wie Marcus und Tess nur noch mehr in der Freizeit und wir sind ein bisschen ein Herz und eine Seele geworden.

Ich habe hier also Menschen, die mich unterschiedlich lange, in unterschiedlichen Bereichen, unterschiedlich gut kennen. Na wenn das keine gute Mischung ist. Hier kommen also die Fragen (Anmerkungen sind kursiv):

Wo haben wir uns das erste Mal getroffen?

Olli: Straßenfest.
Tess: Auf dem Schulhof.
Marcus: Im #teens würde ich sagen, da warst du noch gelbäugigekatze oder so. Naja fast, black-dragon-w war ich. #Teens is übrigens ein Chat.
Lara: 6. Klasse, Ökoweg Schule -> kam in deine Klasse =)
Jack: Hm ok, am Bahnhof. Bzw. kennengelernt ham wir uns bei Schuelervz.
Ann: Unterm Baum aufm Schulhof.


Wie lange kennen wir uns?

Olli: Erm gute Frage... könnte Mittlerweile dreiviertel Jahr sein oda so.
Tess: Ca. zwei Jahre.
Marcus: Über ein Jahr auf jeden Fall , soweit ich das jetzt beurteilen kann.
Lara: Fast vier Jahre.
Jack: Seit zwei/drei Wochen?
Ann: 1,5 Jahre ca.


Wie gut kennst du mich?

Olli: Naja relativ gut, denk ich.
Tess: Leider noch nicht so gut.
Marcus: Schwer zu sagen, ich denke ich kann dich relativ gut einschätzen, aber zum wirklichen kennen fehlt das Zusammenleben.
Lara: Gut - sehr gut.
Jack: Ähm nich sehr gut.
Ann: Ich schätze mal ziemlich gut.


Als du mich das erste Mal gesehen hast, was war dein erster Gedanke?

Olli: Das Mädel würd ich gerne kennenlernen.
Tess: Oh Gott, wasn das fürn Freak?
Marcus: Boah is die klein.
Lara: ???
Jack: Schickes Kleid.
Ann: Nix. [Wer datt denn?]


Erinnerst du dich an einen der ersten Sätze, die ich zu dir sagte?

Olli: Ja. Wohlgemerkt, das war der Satz.
Tess: Hi un wer bist du jetzt?
Marcus: Nein, nur bruchstückweise. Is zu lange her und ich hab zu viele Drogen genommen, als dass ich es mir klar behalten könnte.
Lara: Keine Ahnung.
Jack: Erinnern und ich das is wie...das wäre, wie ein Auto das seitwärts fahren kann...n gottverdammtes Wunder.
Ann: Äh, nein? Vielleicht „Hallo“?


Wie alt bin ich?

Olli: 16.
Tess: ähh…16?!
Marcus: Du bist jetzt 16 und hast irgendwann auch Geburtstag. Jeder hat irgendwann Geburtstag. xD
Lara: 16.
Jack: 16.
Ann: 16.


Wann habe ich Geburtstag?

Olli: 12. April.
Tess: am … warte hab ich mir aufgeschrieben *such* ... ah … am 12.4
Marcus: Am 04.12. … nee 12.4 … Scheiss ICQ gibt mir amerikanisches Datum. Schweinerei.
Lara: 12.4.1991.
Jack: ICQ sagt der 12.4. isses . Alles Gute nachträglich zum Geburtstag. ^^
Ann: Irgendwas im April.


Welche Haarfarbe hab ich?

Olli: Blond.
Tess: Du bist son Paradiesvogel…imma anders farbig, aba zur Zeit blond!
Marcus: Blond, aber mit schwarzen Haaren gefällst du mir besser.
Lara: Blond.
Jack: Naja, wenn die noch stimmt : blond.
Ann: Immer mal anders. *hehe*


Und welche Augenfarbe?

Olli: Hell auf jeden Fall, ich dächte blaugrün.
Tess: Grün-grau-blau und so weida.
Marcus: Grün-blau-gelb oder so.
Lara: Unterschiedliche.
Jack: Auf jeden fall unterschiedlich. Graugrün und graublau wars, glaub ich.
Ann: Zwei verschiedene: blaugrün+blaubraun.


Rauche ich?

Olli: Nein.
Tess: NEIN!
Marcus: Nein, ich glaube kaum, dass du damit jetzt angefangen hast, wenn ich mich noch dran erinner, wie strickt du gegen rauchen bist…
Lara: Nein (hoffe ich doch ).
Jack: Nein denke ich. oO
Ann: Ich hoffe doch nicht!


Glaube ich an Gott?

Olli: Boar.....glaube nich.
Tess: Soweit ich weiss nicht.
Marcus: Ja, ich denke du glaubst an Gott.
Lara: Nein.
Jack: Nein?
Ann: Eher nicht.


Habe ich irgendwelche Marotten (=schlechte Angewohnheiten)?

Olli: Meiner Meinung nach nich wirklich.
Tess: Du wirkst schnell mal stinkig, bist es aber nicht, und du kommst gern zu spät (glaube ich).
Marcus: Ja, jede Menge. Du bemühst dich zu sehr anderen gerecht zu sein. Du musst den Teufel in dir ausleben. "Wenn Gott uns eine Versuchung schickt, ist es unsere Pflicht ihr zu erliegen." – Rasputin Daran kannst du dir mal ein Beispiel nehmen. Und du bist zu sparsam mit Geld und du nicht sehr trinkfest. Hmm, nee eigentlich biste ja ein ganz anständiges Mädchen. … DANKE! xD
Lara: Fällt mir grad keine ein.
Jack: Uff du kannst Fragen stellen. Hm, viel schlafen?
Ann: Ähm … bei schlechter Laune ziemlich zickig. ;p


Warst du mal in mich verliebt?

Olli: Nö. Ich hatte ma Interesse an dir, aber das gab sich schnell, nachdem du mir erklärtest wies damals um dich bestellt war.
Tess: Ja, bin ich immer noch. *ggg*
Marcus: +Schuss Doppelkorn dazu kipp+ Hab ihm vorher ein Glas Wasser gereicht. :p Ach frag mich doch nicht sowas, ich weiss doch nicht mal, was das ist. Aber um das philosophieren beiseite zu lassen: Ja.
Lara: Leider nein. :D
Jack: War....nein.
Ann: Ein bisschen Be schadet nie, oder wat?!


Was ist eines der Dinge, die ich am liebsten tue?

Olli: Rocken, Briefe schreiben.
Tess: Malen.
Marcus: Hmm, ich schätze mit Ashley Gassi gehen gehört definitiv dazu. Ihr seid ja schließlich ein Herz und eine Seele.
Lara: Musik hören, dein Kampfsport.
Jack: Essen. *LOL*
Ann: Vo-Dao.


Was ist mein Lieblingsmusikstil?

Olli: Rock.
Tess: Black Music (wenn man das so nennt!?).
Marcus: Ich nehm mal an Rock, hauptsächlich Musik, die mit Gitarre gemacht wurde.
Lara: Rock.
Jack: Rock, würd ich mal sagen.
Ann: Rock bzw Rock’n’Roll.
Na das weiss ja eigentlich jeder! Rock’n’Roll! *lol*


Was ist meine beste Eigenschaft?

Olli: Dein Humor.
Tess: Du bist immer fröhlich und dodal lustig.
Marcus: Deine ausgeprägte Rationalität, wenn das überhaupt korrektes Deutsch is.
Lara: Humor.
Jack: Dein Humor.
Ann: Deine Spontanität.


Bin ich schüchtern oder lebendig?

Olli: Ich denke, du bist eher lebendig.
Tess: SEHR Lebendig.
Marcus: Eher schüchtern, aber manchmal wirst du auch überraschend lebendig.
Lara: Lebendig.
Jack: Ich glaube, bei anderen Leuten schüchtern, aber sonst lebendig.
Ann: Eher lebendig.


Würdest du sagen, dass ich ein Witzbold bin?

Olli: Erm nein, da Witzbold in meinen Augen eher ne schlechtmache is. ^^
Tess: Ja auf jeden!
Marcus: Vllt wärst dus gerne, aber deine Pointen kommen nich an. *lol* Ich weiss …
Lara: Manchmal (öfter).
Jack: Jop.
Ann: Schon, aber mit seltsamem Humor. Oh ja…


Bin ich ein Rebell oder folge ich den Regeln?

Olli: Oh schwere Frage. Denk ma Mittelding.
Tess: Du bist ein absoluter Rebell!
Marcus: Du bist du. Ob du dabei Regeln folgst oder nicht spielt keine rolle und jeder, der sich daran orientiert, sollte sein Weltbild überdenken.
Lara: Eher Rebell.
Jack: Du folgst Regeln.
Ann: Mittelding, aber eher in Richtung Rebell.


Habe ich besondere Eigenschaften?

Olli: Geschick beim Schreiben von Texten.
Tess: Du bist bist total undurchsichtig, offen und immer wieder zu neuem bereit, man entdeckt dauernd neues an dir.
Marcus: Ich dachte, das hätten wir mit den Marotten schon geklärt. Obwohl du auch auf deine ureigene Art natürlich charming bist.
Lara: Ja, sicher. (Nach welchen war ja nicht gefragt. x) )
Jack: Naja dein Humor halt, deine verrückte Ader.
Ann: Ja, zum Beispiel gut trösten können.


Auf einer Skala von eins bis zehn (eins dabei sehr schlecht und zehn sehr gut): Wie findest du mein Aussehen?

Olli: Ui … erm …erm … 8.
Tess: 8
Marcus: 8.
Lara: 9.
Jack: 7,83. Ann: Hmm … 8.
Also im Durschnitt so um die acht.


Würdest du mich als Schussel, sportlich, geizig, snobistisch, großzügig, Hippie, Punk, Muttersöhnchen oder sonst etwas bezeichnen?

Olli: Auf ne humorvolle Art ironisch.
Tess: Sportlich, Punk.
Marcus: Nö keine Kategorien für dich.
Lara: Sportlich, lustig.
Jack: Großzügiger Hippie?
Ann: Nö.


Hast du mich jemals weinen gesehen?

Olli: Nein.
Tess: Noch nicht einmal.
Marcus: Ja, bitterbös.
Lara: Ja.
Jack: Nooooooope.
Ann: Ich glaube nicht.


Wenn es einen guten Spitznamen für mich gäbe, wie würde er lauten?

Olli: … die drei Punkte symbolisieren die Abkürzung meines richtigen Namen, denn ich jedoch nicht nennen will, wie ich schon sagte – nenn mich halt Enigma
Tess: …. =)
Marcus: Boah, fallen dir keine besseren Fragen ein?
Lara: (Blonder) Pumuckl.
Jack: Ich glaub, die kleine Unsichtbare tut schon reichen. ^^
Ann: Ein paar Fragen hier ey! … Mietzi.

Was liebe ich? (Allgemein, Person/en)

Olli: Musik.
Tess: Menschen die geheimnisvoll, nicht langweilig und offen sind. Menschen wie dich halt!
Marcus: Oh je, jetzt wirds aber langsam echt zu hart. Keine Ahnung, was du liebst. Solang du das Leben liebst ist doch alles ok.
Lara: Weiße Schokolade, Donuts.
Jack: Weiße Schokolade. ^^
Ann: Weiße Schokolade/mich? *lol*


Gibt es Wörter oder Ausrufe, die ich ganz oft verwende?

Olli: Zählt „ich hab dich lieb“ dazu? ^^ Klaro ;p!
Tess: „Na klar!“ sonst fällt mir nix ein.
Marcus: Oh das weiss ich auch nicht mehr.
Lara: “Herrlich!”
Jack: Wenn ja, dann kenn ich die wohl nich so. Hab dich ja erst einmal gesehen. Weil wir uns die meiste Zeit über ICQ unterhalten und er woanders wohnt, deswegen.
Ann: “Na wunderbar.” Zum Beispiel.


Würdest du mich einen Freund nennen?

Olli: Ja klar.
Tess: Auf jeden Fall. Du bist sogar ein guter Freund! HDL =)
Marcus: Da ich mit meinen Freunden eigentlich relativ schlecht umgehe besser nicht.
Lara: Ja.
Jack: Hm dazu mach ich mal keine Aussage, weil ich dich noch nich lang genug kenne.
Ann: Nee! Ne Freundin um genau zu sein.


Bist du froh mich kennengelernt zu haben?

Olli: Oh ja.
Tess: Ja sehr froh. Mich fasziniert dein Charakter und dein Auftreten. Ich hab noch nie nen Menschen wie dich kennen gelernt.
Marcus: Ja.
Lara: Nein! – Quatsch, :p klar bin ich froh!
Jack: Joar.
Ann: Auf jeden Fall. ^_^
14.7.07 11:09


Ängste

Ich glaube das, wovor ich mich am meisten fürchte ist dieser Schmerz. Dieser Schmerz der deine Seele zerstört, wenn du dachtest, dass diese wunderbare Zeit nie vergeht und du dann jedoch realisiert, wie schnell alles vorbei ist. Man soll den Moment genießen. Doch fällt das nicht immer leicht, mit dem Wissen, dass es bald vollkommen anders ist. Das schlimmste ist, man kann nichts dagegen tun. Nur tatsächlich den Moment genießen. Wie abstrakt.
Ich erinnere mich an vieles, was ich einmal sagte. Besonders an Dinge im Zusammenhang mit Menschen, die mir wichtig sind erinnere ich mich. Eines Nachts telefonierte ich mit Marcus. Ich telefonierte damals oft und sehr sehr lange mit ihm. Stundenlang. Manchmal bis früh um vier. Ich liebte diese Telefonate. Manchmal sagten wir nichts. Eine ganze Weile lang Schweigen und nur lauschen. Manchmal flüsterten wir, dass wir nicht wüssten, worüber wir noch reden sollten. Und manchmal spielten wir Spiele, die ich mir ausgedacht hatte. Zum Beispiel, das Frage und Antwort Spiel. Er stellte eine Frage, ich antwortete. Dann stellte ich eine Frage und er antwortete und so weiter. Und da war da noch das erschaffe-eine-neue-Welt-Spiel. Darin war er immer sehr schlecht. Man gab einen Gegenstand vor und der andere musste eine Welt darum erstellen. Sozusagen ein Bild dazu malen und es dem anderen beschreiben.
Einmal fragte er mich, wovor ich mich am meisten fürchte. Damals sagte ich etwas anderes. Ich sagte, ich würde mich fürchten, dass Menschen mich in Schubladen stecken. Ich sagte das ernsthaft, weil es etwas ist, dass alle einschränkt. Diese Menschen schränkt es ein, weil sie nicht mehr als ihre Welt sehen wollen und ich schränkt es ein, weil ich keine Möglichkeit habe, diese Schublada zu öffnen. Besonders wenn ich in einer Stecke auf der: „Seltsam – nicht anreden oder beachten!“ steht.
Ich habe auch Angst davor, einige Dinge zu vergessen. Ich fände es schrecklich jene Zeit zu vergessen, wo ich bis um vier Uhr früh telefonierte. Oder jene, wo ich am Abend vor dem ersten Treffen mit Marcus so unglaublich nervös war. Oder auch die Zeit, wo ich Jack das erste Mal richtig gegenüberstand. Oh, das war lustig. Ich stieg aus dem Zug und er kam gerade die Treppe zum Bahnhof hoch. Er sah gar nicht so aus wie auf den Fotos (er meinte später mal nebenbei, er fände es langweilig, wenn er normal auf Fotos aussehen würde), trotzdem wusste ich das er es sein musste, Allerdings war es mir peinlich, dass ich mich irren könnte und kramte ich erstmal in meinem Rucksack, in der Hoffnung, er würde von alleine auf mich aufmerksam werden. Das war zum Glück auch der Fall als ich wieder aufblickte. Da war ich ziemlich erleichtert und meine Knie butterweich. Das habe ich ihm bis jetzt noch gar nicht erzählt.

Ich habe Angst vor Fehlern. Besonders, bei Menschen, die nicht verzeihen können. Und ich weiss nicht, wer alles dazu gehört. Davor habe ich Angst.
10.7.07 21:24


Das macht mehr Mitgefühl – weiss doch jeder

Um eine Soap oder einen Film besonders bei Frauen ankommen zu lassen, packen die Produzenten meist jede Menge Liebe hinein. Und zwar meine ich damit nicht, dass der Film mit Liebe gemacht wurde, sondern mehr, dass allerhand Situationen um die Liebe herum entstehen. Besonders wirkungsvoll ist es dabei, wenn nicht alles sofort klappt oder ganz viel Leid nebenbei entsteht. Dadurch bekommt der Zuschauer diesen Zwang weiter zugucken, aus Mitgefühl eben und weil es ihn an eigene Situationen erinnert. Es weiss doch jeder, dass diese Masche immer wieder gut zieht. Für jene, die die letzten Folgen meines Lebens nicht im Fernsehen gesehen haben oder sie in einem Magazin lesen konnte, hier noch einmal ein kurzes Resümee. Ich bin baldiger Austauschschüler in Minnesota und habe mich wenige Woche vor meiner Abreise schwerst möglichst verliebt. Dabei ist das erst das zweite Mal, weil ich mich offensichtlich nicht so schnell verliebe. Schwärmen, klar das tue ich öfter, aber so richtig „Oh …“ ist es halt dann doch seltener.
Der Spaß an der Sache ist ja, dass man es nicht bei der kleinen Tatsache belassen kann, dass ich wegfliehe. Nein, man muss mich auch noch weiter quälen – damit die Spannung steigt versteht sich. Wird es am Ende doch gut ausgehen? Wird alles doch ganz anders kommen?
Nun hier die neue Episode von … ach wie hieß der Film doch gleich? Nennen wir ihn doch gleich Die Irrwege des Lebens oder nein, das hier ist besser - Der böse Mann mit dem Brennglas im Himmel, der die Menschen quält.
Und die Episode? Na, den Titel von oben nehmen wir da gleich. Also was ist passiert?

Freitag. Die Schule war eigentlich ganz okay. Die letzten beiden Stunden hatte ich Kunst. Das tolle daran war, wir sind in eine Ausstellung gegangen. Ich habe es zwar noch nicht erwähnt, aber ich mag Kunst. Allgemein mag ich alles was mit Kreativität in Verbindung steht. In der Ausstellung haben wir uns einige seltsame Bilder mit halbnackten Frauen angeschaut und wir durften uns darüber austauschen, ob die Künstlerin Frauen hasst, weil sie diese als halbe Monster darstellte. Jedenfalls konnten wir früher nach Hause gehen. Zuhause machte ich erst einmal Pause. Ich legte mich auf meine Couch und starrte an meine weiße Decke. Registrierte einen Ganger und chillte bei Musik von Jack Johnson. So verging die Zeit, bis ich mich los machte. Ich traf mich mit Juli, Lily, Chiper und Taya in einer Dönerbude. Wir aßen was, redeten und gingen dann auf einem Spielplatz um zu schaukeln, weiter zu reden und einfach nur um etwas zu tun. Dann war der Tag vorbei.
Samstag. Ich wachte auf und es regnete draußen. Müde blickte ich umher. Ich wusste, dass würde ein sehr langer Tag werden. Schließlich war es dann auch so. Ich fragte die ganze Zeit umher, wer denn nun Zeit hätte. Eigentlich wollte ich zum ABI-Ball gehen. Dort würde auch Jack sein. Allerdings war erst sehr spät Einlass und ich durfte nicht alleine durch die dunkle Nacht streifen, was ich eigentlich auch nicht vor hatte. Am Ende kam mich niemand holen. Wollte sich niemand mit mir vorher treffen. Nicht einmal Jack machte einen Vorschlag, dabei hätte er sich leicht mal das Auto leihen können. Aber natürlich kam er überhaupt nicht auf die Idee. Oh nein. Und so … ging ich um acht ins Bett und schlief ein.
Früh um halb sechs wachte ich wieder von Lärm auf der Straße auf. Mein Bruder wurde von seinen Freunden nach Hause gefahren. Jack musste auch in dem Auto gewesen sein, denn ich hörte sie seinen Namen rufen und sagen, wie besoffen er sei. Wie schön. So schön scheiße, dass ich an einem Samstagabend um acht ins Bett bin. So schön war das, dieser Moment. (Es versteht sich wohl von selbst, dass das alles Sarkasmus ist.) Und ich mein Herz hämmerte wie rasend, irgendwie aus der verrückten Hoffnung heraus, Jack würde mich wenigstens mal anklingeln. Oder mit meinen Bruder mit rein kommen und an meine Tür klopfen. Oder meinen Namen rufe. Halb sechs. Wie irrsinnig. Als das Auto davon fuhr, beruhigte sich mein Herz wieder und ich musste erst einmal eine Runde darauf in mein Kissen heulen, wie scheiße das alles ist. Wie scheiße ich das Gefühl habe, dass ich ihm nur auf die Nerven falle und das jedes meiner Worte ein Fehler ist und jede meiner Handlungen eine Dummheit. Und wie wenig ich gegen mein rasendes Herz tun konnte oder die Hoffnung, die sich breit machte und die Bitte, die meine Seele an Gott richtete. An Gott. An einen, an den ich nicht einmal glaube. Tja seltsam. An wenn sollte man aber auch sonst eine solche Bitte richten?

Nun wunderbar. Diese Szene hat bestimmt duzende heulende Zuschauer vor die Glotzen gelockt.

All die Menschen, die mich hassen oder Gerüchte über mich verbreiten. All jene, die mich beschimpfen oder erniedrigen wollen. Alle, die mir Schaden wollen, können es doch nicht so schlimm, wie die Menschen, die ich so sehr liebe. Und gerade diese verletzten mich manchmal viel zu oft. Nichts in der Welt ist schlimmer, als dieser Schmerz. Zumindest nichts in der Welt, dass ich schon kenne.
9.7.07 18:31


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