I don't understand ...

About me

Eine Person, die sich wie in einem Film fühlt. So etwas könnte man über mich sagen. Mir fehlt nur noch das volle Verständnis für alles ...
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Erster Eintrag

Contra todo el Mundo. Das heißt: „Gegen die ganze Welt“. Wenn man es so will, klingt es, als wäre ich ein Rebell. Nunja vielleicht bin ich es auch. Der Grund, warum ich diesen Blog erschaffen habe, ist ein ganze simpler. Ich will meine Geschichte aufschreiben (die mich manchmal denken lässt, dass ich in einer billigen Soap oder in einem Film lebe). Möglicherweise werde ich so zu einer Erkenntnis kommen oder einer der Leser wird mich darauf bringen. Ich hoffe somit einige Menschen einfach besser zu verstehen. Um aber auf die heutige Situation zu kommen, muss ich erst einmal über den Ausgangspunkt erzählen. Es ist fast so wie eine Biografie. Zuerst werde ich in Kurzform die alte Vergangenheit erklären und dann mich immer ausschweifender bis zum heutigen Zeitpunkt arbeiten.
Warum gegen die ganze Welt? Nun dazu komme ich noch. Ich möchte dir jedenfalls danken, dass du dir mal Zeit nimmst vorbeizuschauen.

Der ganze Blog ist ja noch relativ neu, deswegen sage ich gleich, dass noch ein paar Zusatzseiten kommen und natürlich werde ich ma nen schickes Layout erstellen.
16.6.07 16:34


Die ersten wichtigen Jahre

Der Charakter eines Menschen entwickelt sich meiner Meinung nach aus verschiedenen Faktoren. http://my.myblog.de/contra-todo-el-mundo/img/415065ccyprls6y5.gif Zum einen die Eigenschaften oder Talente die in gewisser Weise angeboren sind und leichter durch Erziehung verstärkt werden können, als die anderen Eigenschaften. Zum anderen, die Erziehung. Sie ist immer noch maßgeblich, weil Kinder nur etwas lernen können, indem man es ihnen zeigt. Sie lernen zu leben, wie man es ihnen in der Erziehung beigebracht hat. Dritter Punkt, die restliche Umwelt. Auch die Umwelt spielt eine wichtige Rolle. Immerhin ist auch sie zum teil erziehend. Die Kinder lernen von anderen Kindern, von Fremden, von Ereignissen und natürlich von den Medien. Über die manipulierende Wirkung der Medien auf alle Menschen, möchte ich hier gar nicht anfangen zu reden. Das weitet sich zu sehr aus, aber ich versprech ein anderes Mal dazu meine Meinung kund zu tun.

Meine ersten Lebensjahre waren wohl etwas seltsam. Ich meine, ich weiss es natürlich nicht mehr, aber aus den Erzählungen meiner Mutter kann ich einiges dazu sagen. Als ich ungefähr zwei war, hatte ich eine Hirnhautentzündung. Ich denke, jeder hat schon einmal von dieser recht gefährlichen und schweren Krankheit gehört, die durchaus Folgeschäden verursachen kann, wenn man Pech hat. So schlimm war es bei mir Gott sei dank nicht. Jedoch wurde ich nach Halle in das Krankenhaus gebracht, wo mich meine Eltern nur ab und zu besuchen konnten und für ein zweijähriges Kind ist das schon ganz schön hart. Nachdem ich wieder gesund war, wollte ich meiner Mutter fast nicht mehr von der Seite weichen. Angst, dass man mich wieder alleine lassen würde.… Erst nach einigen Wochen konnte man mich wieder relativ normal behandeln. Ich wurde wieder etwas unabhängiger. Keine Ahnung, ob das auf mein weiteres Leben einen großen Einfluss hatte, doch ich wollte dieses Ereignis einmal erwähnt haben. Wegen meines seltsamen Verhaltens hatte ich wohl auch Probleme mit einigen anderen Kindern, aber das sei nur dahin gesagt. In den weiteren jungen Jahren hatte ich durchaus einige andere Krankheiten. Der Blinddarm wurde entfernt und die Mandeln ebenfalls. Insgesamt war ich wohl recht oft im Krankenhaus auf Station wegen unterschiedlicher Dinge und wie schon gesagt, bei der Charakterentwicklung eines Menschen hat auch die Umwelt Einfluss.
Der nächste Eintrag folgt bald ...
16.6.07 16:35


Die Einschulungszeit

Sicher erinnert sich jeder an seine große erste eigene Zuckertüte, oder? Oh ja und wie viele Süßigkeiten darin waren. Damals war man als kleiner Knirps noch sehr stolz darauf, endlich in die Schule zu kommen. Ich erinnere mich noch, wie ich mich ganz aufgeregt an die Hand meiner Mum klammerte und drängelte, dass wir endlich los laufen sollten. Der erste Schultag! Ich wollte auf keinen Fall zu spät kommen. Mein kleiner Ranzen hing leicht auf meinen Schultern und meine Stimme war voller Ungeduld. Die Schule war nur fünf Minuten weit weg und wir hatten wirklich noch sehr viel Zeit, aber das war mir egal. Mein älterer Bruder hatte es im Gegensatz zu mir weniger eilig. Hier sei erwähnt, mein Bruder ist vier Jahre älter und ging damals also schon in die vierte Klasse. Er kannte durchaus die Leiden, die das Schülerleben mit sich brachte. Aber dazu kommen wir noch später. Immerhin ist erst, mein ersten Schultag. Aufgeregt wie man an einem solchen Tag ist, drängt man geradezu danach, dass die Zeit vergeht. In solchen Momenten ist man doch ein echter Quälgeist für alle Anwesenden. Jedenfalls, nach einigen aufgeregten Rufen, kamen meine Mutter und mein Bruder und zusammen gingen wir in die Schule. Ich glaube, wir waren eine viertel Stunde zu zeitig da, sodass wir auch eigentlich zu Hause hätten warten können. Nach diesem scheinbar endlosen Warten kam dann tatsächlich meine erste Klassenlehrerin. Wohlgemerkt eine Frau in etwas höherem Alter, aber sehr nett und so verständnisvoll, wie man sich eine Lehrerin nur wünschen kann. An diesem Tag wählte ich meine erste Banknachbarin, die auch noch vier weitere Jahre neben mir saß. Was aus ihr geworden ist, werde ich auch noch erzählen. An deinem ersten Schultag, in der ersten Klasse, kennt man natürlich eher selten bzw überhaupt keines der anderen Kinder. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich weiss noch genau, wie ich mich mit wem verstand und mit wem ich mich zuerst anfreundete. Natürlich weiss ich das nicht mehr, aber ich kann so grob sagen, wie es vermutlich war. Das erste Mädchen mit dem ich mich anfreundete war meine Banknachbarin Sophie. Sophie war sehr schlank und relativ groß und hatte lange blonde Haare. Sie war so eine Art Typ, der schnell Sonnenbrand bekommt und ich kam mit ihr recht gut aus. Sie war neben Laura (zu ihr komme ich noch) in der Anfangszeit in der Schule meine beste Freundin. Meine Klasse war schon ein rechter Haufen aus Chaoten. Alle ziemlich laut und schon am ersten Tag bildeten sich die Gruppen aus den Leuten, die sich gut miteinander verstanden. Die meiste Zeit redete ich eh mit Sophie, aber meiner großen Klappe verdanke ich es, dass ich mich auch immer bei den anderen eingemischt habe. Innerhalb recht kurzer Zeit kannte ich alle. Leider weiss ich nicht mehr über was wir uns unterhielten und leider kann ich auch nicht mehr genaueres aus dieser Zeit erzählen.
Der nächste Eintrag folgt …

P.S.: Ich hab doch tatsächlich so ne Art Layout gebastelt. Nunja ... es ist schlicht, aber in diesem Blog geht es auch um die Worte und nicht um Bilder oder wunderschöne Glitzer-Effekte.
17.6.07 00:00


Bis zur fünften Klasse

Da die fünfte Klasse eine sehr wichtige für mich war, will ich diese erst im nächsten Eintrag einzeln behandeln. Zunächst kommen wir zu den anderen Klassenstufen. Wie auch schon zuvor gesagt, ist das ja schon eine Weile her, deswegen kann ich nicht all zu viel sagen, aber einige Dinge kann ich dennoch erzählen. In der zweiten Klasse zur Weihnachtsfeier bekam ich ein Buch von meiner Klassenlehrerin geschenkt mit dem Titel: „Was drei kleine Bären im Wald erlebten“. Heute sehe ich das Buch als Auslöser dafür, dass ich in folgenden Jahren eine richtige Leseratte geworden bin. Nach diesem eher dünnen Buch mit seiner schichten Geschichte, las ich alles was mir unter die Finger kam. Natürlich auch Harry Potter, als Band vier rauskam. Ich bekam einen Bibliotheksausweis und verschlang duzende Bücher in Rekordzeit. Die Vorteil von den vielen Lesen ist , dass man seinen Wortschatz recht schnell erweitert, lesen und schreiben schneller lernt, seine Fantasie anregt und einen gewissen Sinn für andere Sichtweisen gewinnt. Ich glaube, es öffnet ein wenig den Geist und manchmal kann man bestimmte Dinge besser verstehen.
In den Klassenstufen drei und vier begann ich langsam mir zu wünschen, dass ich keine Schule mehr hätte. Ständig diese Hausaufgaben und dieser Stress. Wozu sollte das denn bitte gut sein? Ich verstand meinen Bruder inzwischen besser, als an meinem ersten Schultag, auch wenn meine Noten im Durchschnitt immer wesentlich besser waren als seine und ich mich eigentlich weniger hätte beschweren müssen. Ich saß in all diesen Jahre immer neben Sophie, sah sie jedoch selten außerhalb der Schule. Laura dagegen wohnte nur ein bis zwei Minuten weit weg und wir wurden gute Freunde. Das Problem an Laura war, dass sie manchmal recht schnell eifersüchtig werden konnte und etwas Unberechenbares tat. Ich mochte sie trotzdem und das ist bis heute so geblieben. Leider ist sie in der fünften Klasse auf ein Sportgymnasium gewechselt, womit sie dann kaum noch Zeit für mich hatte. Nun waren inzwischen einige Schüler nicht mehr in meiner Klasse, einige neue waren hinzugekommen und die fünfte Klasse versprach eine wichtige in meinem Leben zu werden...
17.6.07 11:38


Ergänzung

Da fällt mir ein, ich habe einen ganz wichtigen Aspekt in dem letzten Beitrag unberücksichtigt gelassen. Ich wollte etwas in meiner Freizeit machen, konnte mich jedoch nicht recht entscheiden was. Schwimmen wollte ich nicht, Tanzen hatte ich probiert und alsbald die Lust daran verloren. An einem Wochenende, war ich zu Laura gegangen um zu spielen. Irgendwie kam es dann zu dem Gespräch, das Kampfsport total cool sei. Sowas wie Karate, nicht wahr?
Dieser Gedanke fesselte mich und am Abend kroch ich zu meiner Mutter ins Bett und meinte ich wolle so etwas lernen. Ich musste ihr versprechen, dass dann auch durchzuziehen, weil ich sonst ja auch immer schnell die Lust verloren hatte. Jedenfalls gab es einen Jungen in meiner Klasse der Judo machte. So kam es dann dazu, dass ich zuerst einmal beim Training zuschaute und dann mitmachte. Es machte mir sehr viel Spaß, also trat ich dem Verein bei. Bei meinem allerersten Wettkampf gewann ich gleich und auch bald stellte sich heraus, dass ich eine Sportkategorie gefunden hatte, in der ich glänzte. Ich bin/war ein Kämpfer. Mit einer gewissen Art von Ehrgeiz und der Angst zu verlieren, weil ich es nicht ausstehen konnte zu verlieren. Es gibt kaum bessere Voraussetzungen. Der Sport stärkte mein Selbstvertrauen und ich zweifle nicht daran, dass auch er meinen Charakter formte.
Ich hatte viele Medaillen, Urkunden und Pokale. Nur einmal hatte ich Pech und verletzte mich. Mein großer Zeh – gebrochen und ausgerenkt. Nunja … sowas passiert nun einmal. Das war in der vierten Klasse.
Judo machte ich insgesamt fünf Jahre lang, bis ich die Lust verlor. Ich war im Trainingslager gewesen und hatte viel gelernt. Mein Selbstvertrauen und meine Eigenarten hatten sich weiter ausgeprägt.
17.6.07 14:13


Die fünfte Klasse

An diese Klassenstufe, man kommt ab nun ja in die Sekundarschule, kann ich mich noch relativ gut erinnern. Es war eine seltsame Zeit. In der fünften Klasse saß ich generell alleine. Es war als hätte ich auf einmal keine Freunde mehr. Laura war auf das Sportgymnasium gegangen und Sophie schien mich plötzlich nicht mehr leiden zu können, falls sie es überhaupt je ernsthaft konnte. Irgendwie war es ein einsames Jahr. Ich, in gewisser Weise ein Außenseiter, vergrub mich nur umso mehr in meine Bücher. So ungefähr da fing ich an, meine Haare wachsen zu lassen. Die Einsamkeit kann etwas grausames sein. Man kann sich niemanden anvertrauen, weiss selten was man mit seiner Zeit anfangen soll und es fehlt der gewisse Funke zum Glück. Heute weiss ich, dass es auch entscheidende Vorteile gibt, die andere Menschen unter Umständen vielleicht nie verstehen können. Zunächst aber zu einem Vorteil, der nicht unbedingt so wichtig ist, aber trotzdem dazu gehört. Ich war sozusagen gezwungen im Unterricht aufzupassen, was mich ja zu dem noch von meiner Situation abgelenkte. Die Folge davon war, dass ich sehr viele gute Noten bekam und in Biologie, Deutsch und Mathe, die besten Klassenarbeiten schrieb. Ohne Zweifel gehörte ich zu den besten Schülern in der Klasse. Auch ein Effekt der Einsamkeit, der nicht unerfreulich ist. Eine andere Sache jedoch ist mir wichtiger. Die eigene Persönlichkeit, nicht von anderen unterdrückt, entwickelt sich in einer solchen Zeit besonders, anders als die von den Kindern, die viele Freunde und Einflüsse um sich herum haben und kaum Zeit sehen, sich eigene Meinungen zu bilden. Man entwickelt mehr eigene Meinungen und denkt mehr darüber nach. Aber über diese Sache werde ich später noch einmal mehr sagen.
An eine Sache erinnere ich mich in der fünften Klasse noch ganz genau. Es war das erste und bis jetzt einzige Mal, dass ich vollkommen die Beherrschung verloren hatte. So etwas muss man glaub ich selbst einmal erlebt haben, sonst versteht man diesen Zustand weniger. Ich versuche es trotzdem zu erklären. Es war ein Tag, an dem wir Sport hatten. Ich war schon nach Hause gegangen. Der Tag hatte mich genervt und ich hatte überhaupt keine gute Laune. (Eine negative Sache der Einsamkeit.) Jedenfalls hatte ich die Sporttasche in der Schule vergessen. Natürlich war ich davon ganz und gar nicht begeistert. Also machte ich mich noch einmal los zurück zur Schule. Im Eingang traf ich auf zwei Jungs, die sich einen Spaß machten anderen Schüler zu ärgern und zu nerven. Ich versuchte sie weitestgehend zu ignorieren und ging in den Flur, wo ich meine Tasche wieder fand. Ich betete, dass ich diesen Idioten auf den Rückweg nicht noch einmal begegnete, aber das war natürlich vergebens. Wieder sprachen sie mich an und machten sich lustig und der eine schubste mich sogar noch. Das war wohl der Auslöser für meinen Ausbruch. Verdammt wütend schnappe ich mir den einen am Kragen, zerrte ihn an mein Gesicht und brüllte ihn an, dass er es gefälligst lassen solle, mir auf den Keks zu gehen. Es war ein Gefühl als würde ich vollkommen ruhig neben mir stehen und mich dabei beobachten, wie ich ihn anschrie. Ich nahm sogar noch wahr, wie ein etwas älteres Mädchen, welches ebenfalls von den Jungen genervt worden war, rief: „Richtig so, Kleine!“ Ich stieß den Jungen so weg, dass er hinfiel. Er und sein Freund mussten natürlich noch etwas dumm lachen, aber man bemerke, dass sich mich danach nie wieder angesprochen hatten. Ich verließ die Schule. Auf den Weg nach Hause wurde mir langsam klar, was ich eigentlich gemacht hatte. Meine Knie fingen an stark zu zittern und mein Herz raste und gleichzeitig hatte ich ein unglaubliches Hochgefühl. Ich glaube, dass Adrenalin in meinen Adern hatte mich zu beflügelt. Ich fand es ein bisschen seltsam so ausgrastet zu sein, war aber gleichzeitig auch stolz, mich gewehrt zu haben.

Das war in relativer kurzer Fassung die fünfte Klasse. Auch die sechste Klasse war eine für sich.
17.6.07 14:40


Die sechste, siebte, achte und neunte Klasse

Ich sagte ja schon, die sechste Klasse wäre eine für sich, aber ich versuche sie trotzdem ein bisschen besser sie bis in die neunte Klasse mit einzubinden. In der sechsten Klasse verstand ich mich wieder besser mit Sophie und ich stellte mich immer zu dieser Clique. Das Problem für mich war bloß, sie konnten mich alle nicht wirklich leiden und das merkte ich auch, deswegen hielt ich mich immer sehr zurück. Hierbei möchte ich nun erzählen, was aus Sophie geworden ist. Das Mädchen, was ich einst für Recht nett hielt, wurde in ihrer Gruppe eine richtige Zicke. Eingebildet, unbedacht und mit vielen Vorteilen. In dieser Klassenstufe war ich in gewisser Weise immer noch Außenseiter, jedoch stand ich nicht mehr alleine rum. Es ist sehr erstaunlich, was man über Menschen lernt, wenn man sie einfach nur beobachtet. So erging es mir in dieser Clique. Doch trotzdem, bin ich auf jeden Fall, nicht mehr zu ihnen zu gehören, auch wenn es ganz interessant war. (Ich weiss, dass war eine sehr kurze Abhandlung, von einer Klassenstufe, die ich als etwas eigenes gekennzeichnet, habe. Egal…) In der siebten Klasse kam ein neues Mädchen dazu. Marie, etwas dicklicher und ne ziemlich hohe Stimme. Das perfekte Opfer für die Jungs in meiner damaligen Klasse. Felix ist und war einer der Menschen, die mich aus unbestimmten Gründen nicht riechen können. Er ist so eine Art Macho/Prollo und mit denen bin ich noch nie ausgekommen. Hierbei muss man sagen, ich bin auch ein sehr seltsamer Mensch. Mit mir auszukommen, kann durchaus schwierig sein. Auf jeden Fall war Marie das neue Opfer und ich als Außenseiter freundete mich mit ihr an. Ich verstand ihre Situation. Jetzt waren wir zwei Außenseiter. Wohlgemerkt, ich bin auf das Gymnasium gegangen (Sophie mit dem gleichen Notenbild blieb auf der Realschule). Unsere Klasse wurde neu zusammengestellt. Das war so ziemlich die schlimmste Konstellation, die ich mir hätte wünschen können. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt. In meiner Klasse waren ziemlich viele Mädchen, die sehr verschlossen waren. Sie kannten sich untereinander schon, wirken teilweise oberflächlich und eingebildet. Aber mehr mag ich dazu nicht sagen, weil ich sie trotz allem nicht genug kenne, um mir zu viel Urteil erlauben zu dürfen.
Insgesamt betrachtet bildeten sich in unserer Klasse einige Gruppen. Die oberflächlichen Mädchen, zwei Jungs und dann noch die restliche Jungs. Die vierte Gruppe bildeten Sara, Franzi, ich und in gewisser Weise Julia. Sara und Franzi wurden in dieser Zeit meine besten Freunde. Marie verließ unsere Klasse. In der achten kam jedoch ein anderes Mädchen dazu. Karo. Ebenfalls in Mädchen mit einer eigenen Art, jedoch wurden wir in der achten Klasse die besten Freunde. In der neunten Klasse war sie jedoch ebenfalls nicht mehr da. Auf dem Schulhof hatte ich zum Glück noch Freunde von Sara, Mädchen aus der Parallelklasse kennengelernt. Sprunghaft erweiterten sich mein Bekanntenkreis und meine Freunde. Die neunte Klasse war somit ein wenig erträglicher. Das ist jedoch lange nicht alles aus dieser Zeit. Jetzt komme ich noch einmal auf etwas, was ich schon erwähnte. Wenn man ein Außenseiter war, dann lernt man entscheidende Dinge. Dazu folgt bald ein eigener Eintrag.
17.6.07 16:33


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